25.4.2016 – Unfälle auf der A96 zwischen Sigmarszell und Lindau

In den frühen Morgenstunden des Montag ereigneten sich auf der Autobahn A96 im Bereich zwischen den Anschlussstellen Sigmarszell und Lindau mehrere Verkehrsunfälle.

25.4.2016 Lindau. Ab kurz vor drei Uhr gingen bei der Polizei bereits vier Mitteilungen über Verkehrsunfälle aufgrund schneeglatter Fahrbahn auf der A96 ein.

Alle vier Fahrzeuge waren für die Witterungsverhältnisse mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs und kamen deswegen ins Schleudern und prallten gegen die Leitplanken.
Verletzt wurde bei diesen Unfällen zum Glück niemand. Der Sachschaden an den vier Fahrzeugen sowie an den beschädigten Schildern und Leitplanken beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Gegen alle vier Fahrzeugführer wurden Bußgeldverfahren aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit eingeleitet.

Ebenso wegen des Schnees zu Sturz kam ein Motorradfahrer auf dem gleichen Streckenabschnitt. Er stürzte alleinbeteiligt und verletzte sich am Sprunggelenk, benötigte jedoch keine ärztliche Hilfe. Der Schaden am Motorrad beläuft sich hier auf ca. 100 Euro.

Um ca. 07.00 Uhr ging die Serie der Unfälle mit drei beteiligten Fahrzeugen weiter.

Aufgrund eines Unfalles auf österreichischem Gebiet war der Pfändertunnel gesperrt und es hatte sich ein Rückstau bis zum Teil an die Anschlussstelle Sigmarszell und im weiteren Verlauf auch darüber hinaus gebildet.
Hierbei übersah ein 59-jähriger Pkw-Fahrer das Stauende und fuhr auf einen stehenden Pkw so auf, dass er diesen auf den davor stehenden Lkw schob.

Auch zu diesem Zeitpunkt herrschte an den Unfallstelle Schneeregen.

Beide Pkw-Fahrer wurden durch den Aufprall verletzt und ins Klinikum nach Memmingen verbracht. An den beiden Autos entstand ein geschätzter Totalschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. An dem Lkw lediglich ein Schaden von ca. 200 Euro. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Um ca. 10.00 Uhr wurde die Polizei auf die B31 zu einem überschlagenen Pkw gerufen. Auch um diese Zeit fiel wieder Schnee und die Fahrbahn war glatt. Der alleinbeteiligte 39-jährige in Spanien lebende Mann war mit seinem Auto zu schnell unterwegs und geriet trotz Winterreifen ins Schleudern. Durch die hohe Geschwindigkeit geriet er nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Er verletzte sich nur leicht, erlitt jedoch einen Schock und wurde ins Krankenhaus Lindau eingeliefert. Am Pkw entstand ein Totalschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro und er musste abgeschleppt werden.

Durch diesen und die Unfälle auf der Autobahn kam es zum Teil zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und die Straßen mussten während der Bergungsarbeiten gesperrt werden, so dass lange Staus entstanden.

Gegen 11.00 Uhr endete dann die Serie der Unfälle mit einem weiteren Totalschaden in Höhe von ca. 25.000 Euro ebenfalls auf der A96. Ein 21-jähriger Autofahrer fuhr auf schneebedeckter Fahrbahn zu schnell und kam ins Schleudern. Dadurch prallte er gegen einen Lkw und verletzte sich. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Auch dieses Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Werbung: