6.12.2016 – Kontrollen im Fernreisebus in Lindau bringt Straftaten ans Licht

6.12.20216 Lindau. In der Nacht vom Montag auf Dienstag wurde der Fernreisebus mit Ziel Italien von Beamten der Lindauer Schleierfahnder kontrolliert. Dabei stellten sie bei einem 21-jährigen Bangladesi fest, daß er seit einem Jahr im Asylverfahren in Deutschland registriert ist.

Über die Konsequenzen seiner bevorstehenden Ausreise belehrt, verzichtete er auf weiteres Asyl in Deutschland.

Eine weitere Person, ein 35-jähriger Somalier ist bereits seit drei Jahren unter falschen Personalien im deutschen Asylverfahren registriert. Ebenfalls unter falschem Namen hat sich ein weiterer Somali, 23 Jahre alt, im Oktober dieses Jahres um Asyl in Deutschland gebeten. Bei ihm konnte ein dreistelliger Betrag sichergestellt und an die zuständige Sozialkasse überwiesen werden. Beide verzichteten nach Sachbehandlung auf ihr Asylbegehren in Deutschland.

Weit umfangreicher werden die Ermittlungen im Fall eines festgestellten 39-jährigen Togoer. Dieser wies sich den Beamten mit ungültigen italienischen Ausweisdokumenten aus.

Bei der weiteren Nachschau wurden in seinem Gepäck zwei totalgefälschte italienische Dokumente aufgefunden. Des Weiteren ein weiterer dänischer Asylausweis. Mitgeführte Unterlagen erhärteten den Verdacht, daß er sich seit mehr als zwei Jahren illegal hier in Deutschland aufhielt und arbeitete. Für die zu erwartende Strafe mußte er einen vierstelligen Betrag als Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor er, wie die weiteren Personen, seine Reise fortsetzen konnte.

Bei drei weiteren Personen wurden Fahndungsersuchen europäischer und deutscher Behörden festgestellt. Bei ihnen mußte der aktuelle Aufenthaltsort, bzw. ihr Aufenthaltsstatus ermittelt werden.

(PIF Lindau)

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