6.4.2016 – Unfall auf der A96 bei Holzgünz

Auf der Autobahn A96 kam es gestern im Nachgang zu einem Auffahrunfall im „Kohlbergtunnel“ zu einem weiteren Auffahrunfall, bei dem eine Pkw-Fahrerin schwer verletzt wurde. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung München weiter stundenlang gesperrt werden.

7.4.2016 Unterallgäu. Aufgrund eines Auffahrunfalles im Kohlbergtunnel gegen 14.00 Uhr war die A96 im Bereich Erkheim für mehrere Stunden in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

In Fahrtrichtung München rollte langsam am Stauende, auf Höhe der Anschlussstelle Holzgünz, auf dem rechten Fahrstreifen ein Sattel-Lkw.

Eine 69 Jahre alte Pkw-Fahrerin nahm offensichtlich das Stauende nicht wahr und fuhr kurz nach 17.00 Uhr nahezu ungebremst in den Auflieger des Lkw.

Bei dem Verkehrsunfall rutschte der auffahrende Pkw fast zur Gänze unter den langsam fahrenden Sattel-Lkw. Die Fahrerin des Pkw wurde eingeklemmt, konnte jedoch von Ersthelfern geborgen werden. Aufgrund ihrer lebensgefährlichen Verletzungen wurde sie von einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen.

Der Lkw-Fahrer wurde nicht verletzt, erlitt jedoch einen heftigen Schock. Am Heck des Sattel-Aufliegers entstand erheblicher Sachschaden, eine eigene Weiterfahrt bis zur Anschlussstelle Erkheim war jedoch noch möglich. Am auffahrenden Pkw entstand Totalschaden. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen wurde ein Unfallsachverständiger zur Unfallaufnahme hinzugezogen.

Die A96 war zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge bis 21.00 Uhr gesperrt.

(APS Memmingen)

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