Andrea Huszar – Ausstellung „Etwas Meer – geht immer“ im Landratsamt Unterallgäu

17.11.2016 Landkreis Unterallgäu. Eine sanfte Meeresbrise weht derzeit durch das Foyer des Landratsamts Unterallgäu. „Etwas Meer – geht immer“ lautet der Titel der Ausstellung mit Bildern von Andrea Huszar. Geradezu mit Besuchern überflutet war die Vernissage.

„Ich bin überwältigt. Es kommt nicht so oft vor, dass unser Foyer an die Grenzen seiner Kapazitäten stößt“, begrüßte Landrat Hans-Joachim Weirather die rund 100 Gäste. Ob das am Bekanntheitsgrad der Künstlerin liege oder vielleicht auch ein wenig daran, dass es sich um die 100. Ausstellung im Foyer des Landratsamt handelt, fragte er.

„Kunst im Landratsamt hat eine lange Tradition“, so Weirather. Bereits 1980 organisierten Amtsmitarbeiter eine Ausstellung – damals in der Benediktinerabtei in Ottobeuren. 1995 fand laut Weirather die erste Ausstellung im Landratsamt statt. Die damals 25-jährige Malerin Alexandra Vogt stellte ihre Bilder in den Fluren im ersten Stock aus. Als 2002 der Unterbau unter dem Sitzungssaal mit einer Glasfassade eingefasst wurde, entstand mit dem Foyer ein Raum für die Ausstellungen. Mit dem Einbau der Heizung im Jahr 2007 konnte der Raum schließlich ganzjährig genutzt werden.

Eine Übersicht über die vielfältigen Themen der hundert Ausstellungen in diesem Foyer verschafft eine Zusammenstellung aller Plakate. „Vorzugsweise bieten wir natürlich Künstlern aus der Region eine Plattform“, so Weirather. Auch Andrea Huszar lebt inzwischen in Türkheim. Die gebürtige Rheinländerin zog für ihr Studium nach Bayern. Hier entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Malerei, der sie sich inzwischen hauptberuflich widmet.

Als Laudator sprang für Kreisheimatpfleger Christian Schedler kurzfristig Ralf Hein ein, Ehemann der Künstlerin. Er betonte, die Ausstellung zeige die Verbundenheit der Künstlerin mit dem Meer. Ein Teil der Ausstellung ist in „Buchten“ untergliedert, die sich unterschiedlichen Themen widmen, etwa Rosen, Federn und den Bergen. Natürlich gibt es auch eine „echte Meeresbucht“. Großflächige, abstrakte Bilder in allen Farben des Meeres lassen Raum für eigene Interpretationen: „Lassen Sie die Bilder auf sich wirken. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf“, rief Hein die Gäste auf. Die passende Musik machte dazu das Duo „Blond Forever“.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum Jahresende.

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