Breitbandversorgung im Unterallgäu wird sich ab 2016 deutlich verbessern

17.11.2015 Landkreis Unterallgäu. Ab dem Jahr 2016 ist im Unterallgäu mit einer spürbaren Verbesserung der Breitbanderschließung zu rechnen. Das teilen das Landratsamt und das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung mit.

In vielen Gemeinden werden derzeit im Rahmen des bayerischen Breitbandförderprogramms neue Leitungen gebaut, die eine Versorgung mit schnellem Internet ermöglichen. Diese sollen ab dem kommenden Jahr in Betrieb genommen werden.

„Im Landkreis Unterallgäu befinden sich derzeit 42 Gemeinden im bayerischen Breitbandförderprogramm“, sagt Peter Schwägele, Leiter des Amts für Digitalisierung. „Dies entspricht 80,8 Prozent aller Unterallgäuer Gemeinden.“ Im Rahmen des Förderprogramms werden die Gemeinden vom Freistaat beim Breitbandausbau unterstützt.

In Kürze werden laut Schwägele weitere fünf Kommunen ins Förderverfahren einsteigen. Dann liegt die Beteiligungsquote im Unterallgäu bei 90,4 Prozent. Schwabenweit befinden sich derzeit 84,7 Prozent der Gemeinden im Verfahren.

Im Fokus des aktuellen Breitbandförderprogramms steht bevorzugt die Verbesserung der Breitbanderschließung in ländlichen Gebieten. Trotz einer Erhöhung der Förderquoten würden die zur Verfügung gestellten Mittel für einen optimalen Breitbandausbau auf dem Land aber nicht ausreichen, so Schwägele und Landrat Hans-Joachim Weirather.

„Im Unterallgäu haben wir bei der Verbesserung der Breitbandversorgung wohl eine der größten Herausforderungen in Bayern“, sagt Weirather. Grund sei die geringe Bevölkerungsdichte mit vielen kleinen Ortschaften. „Gemeinden, die aus vielen kleinen Weilern bestehen, müssen einen hohen finanziellen Eigenanteil stemmen.“

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