Ehrung für Verdienste um Berghaus Wäldele im Kleinwalsertal

Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger zeichnet Otto Pfeiffer, den früheren Hüttenreferenten des Alpenvereins, im Rathaus aus – Besuch im Wäldele.

19.9.2016 Memmingen. Viele Jahre hat er sich um das Berghaus „Wäldele“ der Memminger Sektion des Deutschen Alpenvereins im Kleinwalsertal gekümmert, jetzt wurde Otto Pfeiffer von Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger für seinen jahrzehntelangen Einsatz geehrt. Als „Urgestein des Memminger Alpenvereins“ begrüßte der Rathauschef den früheren Hüttenreferenten im Amtszimmer. Begleitet wurde dieser von der Vorsitzenden Gabriele Neun und dem Ehrenvorsitzenden Norbert Kloiber. „Für Ihr Engagement in rund 30 Jahren als Hüttenreferent und für die viele damit verbundene Arbeit möchte ich Ihnen im Namen der Stadt Memmingen und auch persönlich sehr herzlich danken“, betonte der Oberbürgermeister. Er überreichte ihm einen aufwändig gravierten Zinnteller für seine Verdienste um das Wäldele.

Bereits Anfang September besuchte Oberbürgermeister Holzinger in seinem Urlaub das Berghaus „Wäldele“ und zeigte sich beeindruckt von den vielen Neuerungen wie etwa einem Holzschopfanbau. Auch der Brandschutz wird im Wäldele sehr ernst genommen: Brandschutz- und Fluchttüren, beleuchtete Rettungswege, Fluchtpläne und beschilderte Notausgänge prägen das Innere der Unterkunft. Otto Pfeiffer erzählte von einem Brand im Berghaus am 28. Dezember 2008: Als er von dem Brand erfuhr, sei er gleich mit dem damaligen Vorstand Reinhard Reimers von Memmingen ins Kleinwalsertal gefahren. „Durch den vielen Schnee ist die Feuerwehr gar nicht richtig an das Haus gekommen. Bei minus 15 Grad gefror auch das Löschwasser“, blickte Pfeiffer zurück. Damals hatte ein Junge gezündelt, doch der Brand wurde rechtzeitig entdeckt und so die Katastrophe verhindert.

Anfang der 80er Jahre kaufte die Memminger Sektion die Hütte und zog von der Oberen Mittelalpe ins Kleinwalsertal um. Rund 30 Jahre war Otto Pfeiffer der verantwortliche Hüttenreferent. Mit Markus und Reinhilde Schmid wurden zuverlässige Nachfolger gefunden, die den Dienst schon einige Jahre machen.

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