Förderverein der Bayreuther Stadtbibliothek macht in Memmingen einen Stopp

Auf ihrer zweitägigen Bibliotheksfahrt machte der Förderverein der Bayreuther Stadtbibliothek in Memmingen einen Stopp. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger begrüßte die Gruppe mit Vorsitzenden Dr. Harald Rehm an der Spitze im Rathaus.

11.4.2016 Memmingen. In Memmingen stand die Besichtigung der Stadtbibliothek und des Stadtarchivs auf dem Programm. Bibliotheksleiter Franz Schneider erläuterte den Gästen die ursprüngliche Funktion der Anlage als Spitalkloster der Antoniter und die heutige Nutzung mit dem Antoniter- und Strigelmuseum sowie der Stadtbibliothek. Im Stadtarchiv erlaubte Stadtarchivar Christoph Engelhard Einblicke in die „Geheimnisse“ des Bestandes wie beispielsweise der Slowenischen Kirchenordnung und präsentierte ausgewählte Archivbestände sowie wertvoller Inkunabeln, also frühe Drucke aus der Zeit von 1448 bis 1500.

Zum Abschluss des Programms empfing Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die Besucherinnen und Besucher im Rathaus. „Ich heiße Sie alle recht herzlich hier in Memmingen willkommen“, begrüßte der Rathauschef die Gäste aus Bayreuth und blickte in die Geschichte des Antoniterordens zurück. Besonders freue es ihn, mit Dr. Harald Rehm einen Freund aus der Studienzeit zu begrüßen, so Dr. Holzinger.

„Wir sind von der Inkunabelnsammlung des Archivs richtig beeindruckt“, dankte Dr. Rehm für den freundlichen Empfang. Die Stadt Bayreuth könne mit der Sammlung hier in Memmingen „nicht mithalten“.

Am Nachmittag machte sich die Besuchergruppe aus Bayreuth auf weiter Richtung Lindau. Von dort ging es dann am nächsten Tag in das ostschweizerische St. Gallen. Hier stand die Besichtigung der Stiftsbibliothek St. Gallen des ehemaligen Benediktinerstifts auf dem Programm.

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