Impfaktion: Bitte nur mit Termin ins Impfzentrum kommen

20.5.2021 Landkreis Unterallgäu. Viele Bürger haben versucht, sich für eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson zu registrieren. Die Impfberechtigten werden nun von den Impfzentren in Bad Wörishofen und Memmingen eingeladen und erhalten für den von ihnen gewählten Tag ein Zeitfenster, in dem die Impfung stattfindet.

Wie das Landratsamt Unterallgäu mitteilt, haben sich auch Menschen aus anderen Landkreisen angemeldet; manche Bürger meldeten sich auch mehrmals an.

Zunächst wurde den Registrierten automatisch eine Bestätigung für den gewählten Tag oder die Warteliste gesendet. Diese Bestätigung ist jedoch noch kein gesicherter Impftermin.

Die Listen wurden zunächst gesichtet und bereinigt: Impfberechtigt sind nur Menschen, die ihren Wohnsitz im Unterallgäu oder in Memmingen haben. Auch Mehrfachanmeldungen werden gestrichen.

Das bedeutet: Geimpft wird, wer eine weitere E-Mail vom Impfzentrum erhält mit einem Zeitfenster zur Impfung, Einwilligungserklärung und Aufklärungsblatt.

„Prüfen Sie auch unbedingt Ihren Spam-Ordner“, rät der ärztliche Koordinator Dr. Max Kaplan.

Einwilligungserklärung und Aufklärungsblatt im Anhang der Mail müssen ausgedruckt und ausgefüllt zur Impfung mitgebracht werden, ebenso wie ein Ausdruck des Einladungsschreibens. Alle weiteren Informationen entnehmen die Impfberechtigten dieser Mail.

„Für einen reibungslosen Ablauf ist es wichtig, dass die Impfberechtigten all ihre Unterlagen dabei haben und im vorgegebenen Zeitfenster zur Impfung erscheinen“, so Kaplan.

Ebenso müsse sich der Impfberechtigte – falls dies noch nicht geschehen ist – im Impfportal des Freistaats Bayern registriert unter www.impfzentren.bayern. Wer für die Warteliste registriert wurde und nicht zum Zug kommt, erhält keine weitere Nachricht.

Wer seinen Impftermin absagen möchte, sollte dies unbedingt rechtzeitig tun im Impfzentrum unter Telefon (08247) 909910. „Ich bitte allerdings darum, von anderen Anrufen unter dieser Nummer abzusehen, um die Hotline nicht zu überlasten,“ gibt Kaplan zu bedenken.

„Wir freuen uns, dass wir dieses Impf-Sonderkontingent für unsere Bürger erhalten haben. Gleichzeitig ist es bedauerlich, dass wir nicht jedem sofort eine Impfung anbieten können“, sagt Landrat Alex Eder: „Wir danken allen Bürgern für ihre Geduld.“

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