Landkreis Lindau weiterhin frei von Rindertuberkulose

25.5.2016 Lindau (Bodensee). Nach der Sömmerung 2015 wurden durch den Fachbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung am Landratsamt Lindau wieder zahlreiche Rinder bei der Rückkehr in ihre Betriebe auf Rindertuberkulose untersucht. Diese Untersuchung ist nun abgeschlossen mit dem positiven Ergebnis:

der Landkreis Lindau bleibt weiterhin frei von Rindertuberkulose. „Seit 2012 führen wir konsequent Untersuchungen auf Rinder-TBC durch – immer in gutem Einvernehmen mit unseren Landwirten,“ lobt Landrat Elmar Stegmann die Zusammenarbeit zwischen Veterinärverwaltung und Landwirtschaft.

2.258 Rinder wurden in 201 Betrieben nach der Sömmerung 2015 auf Rindertuberkulose untersucht. Lediglich sieben Rinder zeigten beim Testen fragliche Hautreaktionen, die bei anschließenden Untersuchungen aber keinerlei Hinweise auf die Erkrankung der Rindertuberkulose ergaben.

Die Hauptälpungsgebiete der Lindauer Rinder liegen im Bereich Oberstaufen, Steibis und Hochgrat. Auch auf Alpen im benachbarten Vorarlberg werden Rinder aus dem Landkreis zur Sommerfrische geschickt.

„Die Situation ist stabil. Das liegt auch daran, dass sich die Zusammensetzung der Beschicker nicht laufend ändert,“ so Christine Münzberg-Seitz, Geschäftsbereichsleiterin Kommunales, Sicherheit und Ordnung am Landratsamt. Zur Sicherheit für Verbraucher und Landwirte ist auch nach Abschluss des Alpsommers 2016 eine Rückkehreruntersuchung geplant.

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