Lindau will Liegeplätze im Seehafen neu planen

Die Stadt Lindau wird den Vertrag für 20 Liegeplätze im Seehafen mit dem Bodensee-Sportfischereiverein über den 31.Dezember 2016 hinaus nicht verlängern. Stattdessen bietet sie den derzeitigen Vereinsliegeplatzinhabern neue Einzelmietverträge zu den Bedingungen des Seehafens an. Dies hat der Finanzausschuss einstimmig beschlossen.

18.4.2016 Lindau (Bodensee). „Wir wollen die Liegeplätze im Seehafen komplett neu planen und einheitlich bewirtschaften. Dies ist am besten ohne bestehende Mietverträge möglich“, so Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker.

Mit Kauf des Seehafens im Jahr 2010 hatte die Stadt Lindau auch sämtliche bestehenden Mietverträge von der BSB (Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH) übernommen. Das gilt auch für den Mietvertrag zwischen der BSB und den Sportfischern. Der Verein hat die Wasserfläche seit 1988 entlang der Löwenmole für seine Liegeplätze gemietet.

Für diesen Zweck wurde eine Wasserfläche von 520 Quadratmetern an den Verein vermietet und diesem erlaubt, darauf einen Schwimmsteg zu errichten. Die Bootsliegeplätze dürfen nur von Vereinsmitgliedern genutzt werden, eine gewerbliche Nutzung ist nicht gestattet.

Im aktuell bestehenden Mietvertrag aus dem Jahr 2006 ist geregelt, dass er mit mit einer Frist von sechs Monaten zum Ablauf des Kalenderjahres von einer der beiden Vertragsparteien gekündigt werden kann.

Für das Jahr 2016 heißt dies konkret, dass die Stadt Lindau (B) dem Verein bis spätestens Ende Juni 2016 kündigt, damit der Mietvertrag zum 31.Dezember endet.

Der Vorstand des Vereins wurde von der Stadt Lindau (B) hierüber bereits informiert.

Der Verein verfügt noch über eine weitaus größere Steganlage im Kleinen See, die nach Angaben auf der Homepage des BSFV 120 Booten Platz bietet.

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