Malteser überreichen im Memminger Rathaus Friedenslicht aus Bethlehem

21.12.2016 Memmingen. Seit Jahren bieten die Memminger Malteser in den Tagen vor Weihnachten eine ganz besondere Aktion an: Das Friedenslicht aus Bethlehem steht im Malteserhaus an der Augsburger Straße zur Abholung bereit.

In Kooperation mit der katholischen Pfarreiengemeinschaft Memmingen wird in diesem Jahr erstmals das Licht gerade für ältere, einsame oder kranke Menschen, die nicht mehr mobil sind, auch nach Hause gebracht. Zum symbolischen Auftakt der Aktion überreichte der Beauftragte der Memminger Malteser, Ulrich Hiemer, jetzt Oberbürgermeister Markus Kennerknecht das Friedenslicht.

„Das Licht aus Bethlehem soll dieser Jahreszeit nicht nur Licht ins Dunkel bringen und Wärme schenken, sondern mahnt uns, Frieden zu schaffen und zu erhalten. Der Frieden erlischt so schnelle wie eine Kerze bei einem Windstoß“, sagte Ulrich Hiemer, der Beauftragte der Memminger Malteser bei der Begrüßung im Rathaus.

Oberbürgermeister Markus Kennerknecht dankte für die „Geste des Friedenslichts“. „Es ist kaum vorstellbar, was in einem Land, welches nur ein paar Flugstunden von uns entfernt ist, passiert“, so der Rathauschef.

„Bei der Abholung des Lichts kommen wir mit vielen Menschen ins Gespräch“, berichtete Gertrud Brenner, die bei den Maltesern die Friedenslichtaktion koordiniert. Diakon Roland Pressl von der katholischen Pfarreiengemeinschaft ergänzt: „Das Licht aus Bethlehem ist gerade für Sozialschwache und Einsame ein schönes Zeichen. So wird deutlich, dass man an sie denkt“.

Das Friedenslicht kann im Malteserhaus, Augsburger Str. 8, in Memmingen noch am

22. Dezember und am 23. Dezember von jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr sowie
am Heiligabend, 24. Dezember von 9.00 bis 12.00 Uhr

abgeholt werden. Bitte eine Kerzenlaterne mitbringen.

Das in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündete Licht wird jedes Jahr an Menschen in verschiedenen Ländern Europas verteilt. Dabei wird an die Weihnachtsbotschaft mit der Verheißung des Friedens erinnert: So wie sich das Licht der Kerze symbolisch verteilt, soll auch der Friede von Mensch zu Mensch weitergegeben werden.

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