Neuer OP- und Intensivtrakt an der Kreisklinik Ottobeuren rückt näher

3.8.2016 Landkreis Unterallgäu. Freude und Entspannung in den Unterallgäuer Kreiskliniken: Der geplante neue OP- und Intensivtrakt an der Kreisklinik Ottobeuren rückt in greifbare Nähe. Das Projekt soll 2017 in ein Förderprogramm aufgenommen werden.

Das teilen Landrat Hans-Joachim Weirather und Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek mit. Im jüngst vom Ministerrat verabschiedeten Jahreskrankenhaus-bauprogramm 2016 war die Kreisklinik nicht berücksichtigt worden.

Auf Bitte von Landrat Hans-Joachim Weirather nahm Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege der CSU-Fraktion, Kontakt mit Staatsministerin Melanie Huml auf. Die Antwort kam prompt: Das für Ottobeuren zukunftsweisende Projekt habe für nächstes Jahr höchste Priorität, so die Gesundheitsministerin in einem Schreiben an Holetschek.

Die geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der OP-Abteilung und der Intensivpflege an der Kreisklinik Ottobeuren seien „aus fachlicher Sicht als notwendig einzustufen“, bekräftigt die Gesundheitsministerin die Notwendigkeit der Baumaßnahme. Ottobeuren sei Bestandteil der akutstationären Versorgung in der Region, bestärkt die Staatsministerin auch den Standort Ottobeuren. Das Vorhaben wird vor einer endgültigen Entscheidung von einem Fachausschuss beurteilt. „Letztlich entscheiden wird dann das Kabinett“, so Holetschek.

Die drei neuen Operationssäle sowie die neue Intensivstation sollen in jeweils zwei neuen Gebäudekörpern in direktem Anschluss an die Kreisklinik Ottobeuren realisiert werden. Die Gesamtbaukosten betragen voraussichtlich rund 14 Millionen Euro.

Landrat Hans-Joachim Weirather dankt Holetschek für seine Unterstützung, „eine sehr bedeutende Investition in die Kreisklinik Ottobeuren in das Krankenhausförderprogramm 2017 zu platzieren“.

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