Projekt “Neue Nachbarschaften” präsentiert sich beim Bundeskongress Nationale Stadtentwicklung

28.9.2016 Lindau (Bodensee). Wie kann das Zusammenleben verschiedener Gruppen und Generationen bei der Arbeit, in der Freizeit und in der Nachbarschaft gut gelingen? Wie kann zwischen verschiedenen Nationalitäten gesellschaftlicher Zusammenhalt entwickelt und gelebt werden?

Durch das Bundesförderprogramm der „Nationalen Stadtentwicklungspolitik“ sollen über fünfzehn Pilotprojekte Antworten darauf gefunden werden. Der Landkreis Lindau hat mit weiteren 245 interessierten Kommunen einen Projektantrag dafür gestellt und wurde im vergangenen Jahr als eine von 15 Kommunen ausgewählt.

Grund war der innovative Weg der dezentralen Unterbringung sowie das Konzept der Helferkreise vor Ort, denn die Regiestelle des Programms prüft die Übertragbarkeit kleinräumiger Integrationsprojekte und Initiativen bürgerschaftlichen Engagements. Beim 10. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik vom 14. – 16. September in Hannover war der Landkreis Lindau mit zwei weiteren Projektträgern eingeladen, das Projektkonzept an einem Messestand vorzustellen und über ersten Erfahrungen zu berichten.

Ziel des Lindauer Projekts ist es, gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort eine Strategie zur Aufnahme von Menschen aus anderen Kulturen zu entwickeln und ein gutes Miteinander zu leben, beispielsweise über Quartiers-und Anwohnerversammlungen, Kennenlern- und Nachbarschaftsfeste oder über die Herausgabe einer Quartierszeitung.

Werbung: