Seliger-Gemeinde München im Rathaus in Memmingen empfangen

29.9.2016 Memmingen. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger hieß eine rund 20-köpfige Reisegruppe der Seliger-Gemeinde München mit Vorsitzendem Waldemar Deischl im Rathaus willkommen. Begleitet wurde die Gruppe von Mitgliedern der Memminger Seliger-Gemeinde mit Vorsitzendem Karl Ligotky.

Zum Empfang in der Rathaushalle konnte der Oberbürgermeister auch Bürgermeister Werner Häring und den SPD-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Dr. Hans-Martin Steiger, begrüßen. Holzinger gab den Gästen einen Überblick über die Geschichte der ehemals freien Reichsstadt und über aktuelle Entwicklungen in Memmingen.

Der Rathauschef wies darauf hin, dass die Stärke der Sozialdemokraten in Memmingen nicht zuletzt auf die vertriebenen sudetendeutschen Sozialdemokraten aus Jägerndorf und Umgebung zurückzuführen sei, die sich bald in der Seliger-Gemeinde zusammengeschlossen hatten. Der Memminger Ehrenbürger und Stadtrat Eugen Oppitz (1919-2003) gründete gemeinsam mit den Stadträten Bruno Markus und Alois Schreier im Jahr 1952 die Memminger Ortsgruppe, die noch heute, seit 1986 unter der Leitung von Karl Ligotky, besteht.

Wolfgang Deischl dankte im Namen der Gruppe “für den freundlichen Empfang in diesem schönen historischen Rathaus”. Bei der vorangegangenen Stadtführung habe sich Memmingen bei schönstem Herbstwetter von der besten Seite gezeigt, so Deischl. Zur Erinnerung an den Besuch in der Maustadt überreichte ihm der Oberbürgermeister einen Bildband der Stadt.

Info: Die Seliger-Gemeinde, eine Gesinnungsgemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten, wurde am 4.6.1951 in München gegründet. Sie nannte sich nach dem Vorsitzenden der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP) in der Tschechoslowakei, Josef Seliger.

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