Speicherteich der neuen Beschneiungsanlage am Ifen wird befüllt

27.9.2016. „Wasser, Marsch!“ Dieses Kommando nahmen die Verantwortlichen der Bergbahnen am Ifen nun nicht nur wörtlich, sondern auch musikalisch. Denn zum Auftakt der Befüllung des neuen Speicherteichs ertönten auch musikalische Klänge.

Für einen harmonischen „Wasser-Marsch“ sorgten die Musiker des Musikvereins d‘ Hirschegger. Der ca.100.000 Kubikmeter fassende Speicherteich ist das Herzstück der neuen Beschneiungsanlage, die den Lieblingsberg vieler Kleinwalsertaler und ihrer Gäste nun schneesicherer macht. So wird der gesamte untere Pistenbereich, von der Bergstation der neuen Sesselbahn bis ins Tal sowie eine Piste bis zur Bergstation Hahnenköpfle beschneit.

Weiterhin bleiben aber für die Naturschneeliebhaber viele Naturschneepisten im oberen Bereich erhalten. Die Beschneiungsanlage ist ein Teil einer umfassenden Modernisierungs-Initiative, in die von der neu entstandenen Skiliftgesellschaft links der Breitach insgesamt rund 30 Millionen Euro investiert werden.

Das Unternehmen an dem die Familie Haller und die Kleinwalsertaler Bergbahn AG je zur Hälfte beteiligt sind unterstreicht sein Bemühen, Walmendingerhorn, Heuberg und Ifen als ein zusammengehöriges Skigebiet zu präsentieren, mit einer neuen Skitageskarte, die ab diesem Winter erstmals für alle drei Gebiete gilt.

„So entsteht ein Skiraum ohne Grenzen“, betonten bei der Speicherteich-Eröffnung die Beiratsmitglieder Anton und Robert Haller sowie Dr. Andreas Gapp und Geschäftsführer Augustin Kröll. Neu an den Start geht in diesem Winter am Ifen eine neue Sechser-Sesselbahn, die den bisherigen Kurvenschlepper ersetzt und dank Sitzheizung und Wetterschutzhaube neuen Fahrkomfort verspricht.

Im Winter 17/18 soll dann Teil zwei der Ifen-Erneuerung fertiggestellt sein: Die neue Ifenbahn und die neue Hahnenköpflebahn bieten moderne Zehner-Kabinen und ersetzen die alten Zweier-Sesselbahnen.

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