Tragetaschen aus Ausstellungsfahnen für den Museumsshop des Stadtmuseums Kaufbeuren

9.12.2021 Kaufbeuren. In Kooperation mit den Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren hat das Stadtmuseum Kaufbeuren im Herbst 2021 Tragetaschen für den Museumsshop produziert.

Für die Stofffahnen aus vergangenen Sonderausstellungen hat das Stadtmuseum nach dem Ende der Ausstellung keine Verwendung mehr, weshalb die Fahnen bislang im Keller des Museums aufbewahrt wurden.

Um die schön gestalteten Fahnen nicht wegwerfen zu müssen, beauftragte das Stadtmuseum die Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren damit, aus den Stoffen Tragetaschen für den Museumsshop zu schneidern.

Durch das Upcycling sollen Ressourcen geschont werden, indem alte Produkte nicht nur wiederverwendet, sondern gleichzeitig aufgewertet werden.

Upcycling statt Wegwerfen

Im Juni 2020 begann die Arbeitsgruppe um Claudia Schnöll, der Gruppenleiterin der Näherei der Wertach-Werkstätten Kaufbeuren, mit der Produktion der Taschen.

In der Einrichtung arbeiten Menschen mit geistigen, körperlichen und/oder psychischen Beeinträchtigungen, die aufgrund ihrer Behinderung keine Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt haben.

Passend zum Weihnachtsgeschäft kann das Museum nun die Taschen in den Museumsshop aufnehmen.

Die Tragetaschen können dort für 5 € erworben werden und beispielsweise zu Weihnachten verschenkt werden. Derzeit ist der Besuch des Museumsshops im Rahmen der 2G-Regel möglich.

Erinnerung an vergangene Ausstellungen

Gruppenleiterin Claudia Schnöll war von Anfang an von der Idee überzeugt. „Wir haben uns alle darüber gefreut, dass das Museum auf unsere Einrichtung aufmerksam geworden ist. Die Arbeit hat uns Spaß gemacht und es war spannend, einmal ein etwas anderes Material in den Händen zu halten“.

Auch Petra Weber, die Leiterin des Stadtmuseums, ist mit der Zusammenarbeit zufrieden:

„Wir freuen uns, dass wir unsere Ausstellungsfahnen mit der Unterstützung der Wertachtal-Werkstätten zu den Museumstaschen verarbeiten können. So werden sie nochmals genutzt, und vielleicht sind sie ja für den ein oder anderen Museumsbesucher noch eine schöne Erinnerung an eine unserer vergangenen Sonderausstellungen.“

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