Unterallgäu bleibt rinderreichster Landkreis in Bayern

5.8.2016 Landkreis Unterallgäu. Das Unterallgäu ist nach wie vor der Landkreis mit den meisten Rindern in Bayern. Das teilt das Landratsamt Unterallgäu mit Verweis auf neue Daten des Bayerischen Landesamts für Statistik mit.

Demnach gab es zum Stichtag 3. Mai 2016 genau 140.829 Rinder und 1.728 Rinderhalter im Unterallgäu. Gegenüber Mai 2015 gingen die Zahlen damit um 1.320 Rinder und 53 Halter zurück. Unter den Rindern sind im Unterallgäu viele Milchkühe: Auch hier verfügt der Landkreis über den größten Bestand in Bayern.

Im Mai dieses Jahres lebten 70.003 Milchkühe bei 1.427 Milchkuhhaltern. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 250 Kühe und 69 Milchkuhhalter weniger. Der Rückgang der Rinderbestände und rinderhaltenden Betriebe zieht sich nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik durch fast alle bayerischen Landkreise, während gleichzeitig die durchschnittliche Rinderzahl je Halter weiter anwächst.

Insgesamt zählte das Landesamt in Bayern 3,2 Millionen Rinder in 47.851 Haltungen. Allein Oberbayern und Schwaben stellten zusammen über 51 Prozent aller bayerischen Rinder. Neben dem Unterallgäu blieben das Ostallgäu und der Landkreis Rosenheim die Kreise mit den höchsten Rinderbeständen in Bayern.

Während Rosenheim und das Ostallgäu mit 65 beziehungsweise 66 Rindern je Halter im bayerischen Durchschnitt lagen, hatte ein Rinderhalter mit Betriebssitz im Unterallgäu durchschnittlich 81 Rinder.

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