Warnung vor betrügerischen Rechnungen nach Handelsregistereintrag

16.1.2020 Pfronten. Die Polizei Pfronten warnt vor falschen Rechnungen, die sich auf einen Eintrag in das Handelsregister beziehen.

Ein Geschäftsmann aus Pfronten hatte eine Änderung im Handelsregister beim zuständigen Amtsgericht eintragen lassen, die dann im Internet veröffentlicht wurde. Wenige Tage später erhielt er eine Rechnung in Höhe von 924 Euro von einer Firma, die angeblich für den Eintrag die Gebühren verlangte.

Da das Schreiben einen amtlichen Anschein hatte, überwies der Geschäftsmann das Geld auf das Konto der Betrüger. Zwei Tage später erhielt der Geschäftsmann erneut eine Rechnung in Höhe von 844 Euro von einer weiteren Firma für den Eintrag ins Handelsregister.

Nun dachte der Geschäftsmann, dies sei die richtige Rechnung und wollte diese auch noch bezahlen. Zuvor kam der Geschädigte aber zur Polizeistation Pfronten zur Anzeigenerstattung. Dort stellte sich heraus, dass beide Rechnungen ein Betrug sind. Generell sollte man vorsichtig sein, wenn Rechnungen zur Eintragung im Handelsregister sofort nach zwei bis drei Tagen im Briefkasten landen.

Die bislang unbekannten Täter lesen im Internet die neuen Eintragungen und versenden fingierte Rechnungen an die Firmen. Wer sich bei den Rechnungen zu den Eintragungen im Handelsregister nicht sicher ist, kann sich beim zuständigen Amtsgericht erkundigen. In der Regel kommen die Rechnungen von der Landesjustizkasse.

(PSt Pfronten)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)
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