Wertstoffhöfe Mindelheim und Ottobeuren sammeln Kleinsperrmüll

23.6.2016 Landkreis Unterallgäu. Wohin mit dem Reisekoffer, der seinen Dienst quittiert hat? Was tun mit dem alten Federkissen? Damit solche Dinge künftig einfach und schnell entsorgt werden können, startet die Kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises Unterallgäu ein Pilotprojekt.

An den Wertstoffhöfen Mindelheim und Ottobeuren wird ab Freitag, 1. Juli sogenannter Kleinsperrmüll gesammelt. Dabei können Dinge abgegeben werden, die zu sperrig für die Restmülltonne sind, aber für die es sich nicht lohnt, eine Sperrmüllkarte zu verwenden.

Je Anlieferung können maximal 300 Liter Abfälle abgegeben werden. Vor Ort sind dafür passende Messgefäße aufgestellt. Die Abfälle dürfen maximal 1,50 Meter lang sein. Bis zu einer Menge von 100 Liter werden fünf Euro, bis zu 300 Liter zehn Euro Gebühren verlangt. Eine kostenlose Entsorgung ist nicht möglich. Auch die Sperrmüllkarte kann nicht verwendet werden.

Abgegeben werden kann klassischer Sperrmüll wie zum Beispiel Koffer, Taschen, Körbe, Rucksäcke, Teppiche, Bilder, Plüschtiere, Kissen, Decken, Polster und Laminat. Neben dem Kleinsperrmüll werden zudem im genannten Umfang auch Baustellenabfälle angenommen, wie zum Beispiel Rollläden, KG-Rohre, Fußbodenleisten, Schaumstoff, Heraklith oder Styrodur. Nicht abgegeben werden dürfen Hausmüll und Biomüll.

Das Pilotprojekt läuft bis zum Jahresende. Auf Grundlage der beim Testbetrieb gewonnenen Erkenntnisse entscheidet die Abfallwirtschaftsberatung, in welchem Umfang die Sammlung fortgeführt wird.

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